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www.lenos.ch
Lenos Verlag
Sinan Antoon
Irakische Rhapsodie
Roman
Aus dem Arabischen
von Hartmut Fähndrich
in Zusammenarbeit mit Jinan Fierz
Mit einem Nachwort
von Hartmut Fähndrich
Titel der arabischen Originalausgabe:
I‘dschâm
Copyright © by City Lights Books, San Francisco
Copyright © der deutschen Übersetzung
2009 by Lenos Verlag, Basel
Alle Rechte vorbehalten
Satz und Gestaltung: Lenos Verlag, Basel
Umschlag: Anne Hoffmann Graphic Design, Zürich
Umschlagfoto: Sinan Antoon
Printed in Germany
ISBN 978 3 85787 402 4
Arabische Literatur im Lenos Verlag
Herausgegeben von Hartmut Fähndrich
Die Übersetzer
Hartmut Fähndrich, geboren 1944 in Tübingen. Studierte Vergleichende
Literaturwissenschaft und Islamwissenschaft in Deutschland und in den
Vereinigten Staaten. Seit 1972 in der Schweiz, seit 1978 Lehrbeauftrag-
ter für Arabisch an der ETH Zürich. Für Presse und Rundfunk tätig.
Jinan Fierz, gebürtig aus dem Irak. Studierte Zoologie und Immuno-
logie im Irak und in Grossbritannien. Seit 1985 in der Schweiz. Arbeitet
am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität
Zürich.
Die Übersetzung aus dem Arabischen wurde unterstützt durch lit-
prom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und
Lateinamerika e.V. in Zusammenarbeit mit der Schweizer Kulturstif-
tung Pro Helvetia.
Irakische Rhapsodie
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Vorbemerkung
Das arabische Alphabet enthält achtundzwanzig Buchsta-
ben. Etwa die Hälfte davon wird nur durch die Setzung von
Punkten voneinander unterschieden. Das heisst, es werden
auf oder unter die Buchstabenstruktur einer oder mehrere
Punkte gesetzt. Ausserdem erhalten diese Buchstaben-
strukturen auch unterschiedliche Formen, je nachdem ob
der Buchstabe am Anfang, in der Mitte oder am Ende des
Wortes steht.
Zu Beginn der arabischen Schreibkultur wurden diese
differenzierenden Punkte noch nicht oder höchst unregel-
mässig gesetzt, und die Bedeutung musste nach dem Kon-
text erschlossen werden. Später, wahrscheinlich schon in
vorislamischer Zeit (also vor dem 7. Jahrhundert), wurden
Texte durch die »diakritischen Zeichen« eindeutig gemacht.
Diesen Vorgang bezeichnete man als i‘dschâm, was so viel
wie »Aufhebung der Unklarheit« bedeutet, konkret dann
einfach »Punktierung«. Das Wort heisst aber auch »fremd-
artiges Sprechen«. Der Originaltitel der Irakischen Rhapsodie
lautet I‘dschâm.
Vergleichbar diesem Vorgang der Differenzierung von
Buchstaben ist im Deutschen am ehesten der Fall der Um-
laute, schon/schön zum Beispiel, oder kleine Unterschiede
der Konsonantenform: m n, w v. Da im Arabischen je-
doch 13 der insgesamt 18 existierenden Buchstabenstruk-
turen durch Punktsetzung zur Wiedergabe verschiedener
Laute verwendet werden, ist die Verwechslungsmöglichkeit
sehr gross, zumal die Grundbedeutung arabischer Wörter
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im Allgemeinen auf eine Gruppe von drei Konsonanten zu-
rückgeht, an denen eine abstrakte Bedeutung hängt (k-t-b
heisst »schreiben«) und von denen nach festen Regeln Wör-
ter abgeleitet werden, die in das Bedeutungsfeld geren:
diktieren, korrespondieren, sich einschreiben, Buch, Schrift,
Büro, Bibliothek, Buchladen usw.
Die Versetzung oder Falschsetzung einzelner Punkte
kann zu lliger Bedeutungsänderung führen, da dadurch
ein Wort nicht einfach falsch geschrieben, sondern einer
anderen Konsonantengruppe zugewiesen wird. Aus bait,
ﺖﻴﺑ (Haus), wird allein durch die Versetzung von ein paar
Punkten bint, ﺖﻨﺑ (Tochter), oder nabt, ﺖﺒﻧ (Pflanze), oder
thabt, ﺖﺒﺛ (fest). Das Weglassen von Punkten kann also zu
gründlicher Verwirrung führen.
Die Übersetzer
»Schreibt ohne Furcht, ohne Zittern und Zagen, unbekümmert darum,
ob es dem Staat gefällt oder nicht.«
Saddam Hussain, Gröfaz
»Das Schreiben und das Geschriebene erhalten, was dem Menschen
wichtig ist, bewahren es vor dem Vergessen und schaffen Verbindung
mit längst Vergangenem.«
»Es gibt da noch eine Trennwand zwischen den schriftlich festgehal-
tenen Buchstaben und den gesprochenen Wörtern: Im Vergleich zum
Gesprochenen besitzt das Schriftliche eine besondere Bedeutung,
und solange diese nicht klar ist, kann das Gemeinte nicht verstanden
werden.«
»Wörter und Sprachen sind Mittler und Amulette zwischen Menschen,
sind Bänder und Siegel von Bedeutungen. Diese müssen den Wörtern
abgejagt werden, will man den sprachlichen Sinn erfassen und die
Qualität der Eigenschaft dessen, der sie untersucht. Andernfalls wird
sich der Sinn nicht erschliessen.«
Ibn Chaldûn (gestorben 1406)
11
Streng vertraulich
Ministerium des Innern
Direktion der Staatssicherheit
Sektion Bagdad
Ziffer 436758
23. August 1989
Sehr geehrte Damen und Herren,
beiliegender handschriftlicher Text wurde
bei uns aufgefunden; dies gelegentlich
einer umfassenden Inventur der gesamten
Dossiers, die wir in Vorbereitung des Um-
zugs in den neuen Gebäudekomplex vornah-
men. Eine Durchsicht ergab, dass besagter
Text zahlreiche Unleserlichkeiten auf-
weist. Wir ersuchen Sie, einen Genossen
beauftragen zu wollen, den Text zu lesen
und ihn, nach Klärung zweifelhafter Stel-
len, abzutippen und uns danach in zwei
Exemplaren zukommen zu lassen. Dies spä-
testens bis Monatsende.
Mit bestem Dank im Voraus
Unterschrift
Erhalten am 24.8.1989. Bitte Genossen Talâl
mit der Aufgabe zu betrauen.
13
Ich betrachtete zwei Wolken, die schweigend am Himmel
von Bagdad dahinjagten. Sie ohen nach Westen viel-
leicht schämten sie sich und liessen mich auf einer Bank
unter der »französischen Palme« zurück, wo ich wie all-
morgendlich auf Arîdsch wartete. Französisch nannten
wir die Palme, weil sie die einzige vor der Abteilung r
französische Sprache war. Ich suchte nach etwas Lesenswer-
tem in der Republik. Auf der Kulturseite war eine schöne
Übersetzung eines Gedichts von Pablo Neruda abgedruckt,
umzingelt von anderen Texten, die für die Partei und die
Revolution kläfften und grunzten. Die Palmwedel über mir
applaudierten freundlich dem Monat April, der gerade be-
gann, dem »Monat der Gabe: der Geburt der Partei und des
Gröfaz«, des Grössten Führers aller Zeiten, wie ein Plakat
an der Wand des Fakultätsgebäudes hervorhob.
»Guten Morgen.«
Es war nicht Arîdschs milchwarme Stimme, die ich er-
hofft hatte, sondern diejenige Abu Omars, seines Zeichens
Sicherheitsoffizier an der Englischabteilung, zu deren Stu-
denten ich zählte. Er trug graue Hosen und ein weisses
Hemd mit offenem Kragen. In seiner Begleitung befand
sich einer von der gleichen Gattung, ein etwas kurz gera-
tener Mann mit eckigem Gesicht und solidem Schnurrbart.
Er war in einen blauen Safarianzug gekleidet, wie ihn die
Sicherheits- und Geheimdienstleute mit Vorliebe tragen,
und zwar zu jeder Gelegenheit und zu jeder Jahreszeit.
»Genosse Salâch«, stellte ihn Abu Omar in seinem Sa-
marra-Dialekt vor, den er sich krampfhaft dem Dialekt von
Tikrît anzunähern bemühte, der Heimatstadt des Gröfaz.
Salâch streckte seine Hand aus und schüttelte die meine.
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Abu Omars leicht rötlicher Schnurrbart erinnerte mich im-
mer an die Kakerlaken, die bei Nacht unser Haus übernah-
men und alle Chlorattacken überlebten, die wir gegen sie
hrten. Und wie die meisten seiner Kollegen unternahm
Abu Omar keinerlei Anstrengung, die Seite zu verbergen,
mit der und r die er tätig war. Sein llig unregelmässi-
ger und wirklich nur sporadischer Unterrichtsbesuch war
ebenso wie sein vorgerücktes Alter (er hatte die dreissig
schon überschritten) klares Indiz dafür, dass er kein ge-
hnlicher Student mehr war. Während des Krieges wur-
den Schüler unmittelbar nach ihrem Schulabschluss in die
Armee eingezogen. Ausgenommen waren nur jene, die hö-
here Studien in Angriff nahmen oder Dispens erhielten, um
ein Universitätsdiplom zu erwerben. Doch niemandem war
es gestattet, die Zeit an der Universität über Gebühr zu ver-
längern oder mehr als ein Diplom zu erweben. Abu Omar
hatte es jedoch mit höherer Hilfe geschafft, nach dem drit-
ten Jahr in der Arabischabteilung im vergangenen Jahr, in
der Englischabteilung neu zu beginnen!
»Genosse Salâch möchte dir ein paar Fragen stellen.«
Mir wurde ein wenig unbehaglich, und ich antwortete
vage: »Nur zu.«
»Könntest du uns begleiten?«, fragte Salâch mit einem
boshaften Lächeln.
»Wo h i n ?«
»Aufs Amt. Nur für eine halbe, drei viertel Stunde.«
Das war der Augenblick, an dessen gliches Eintreten
ich schon oft gedacht hatte, jedoch ohne das hinreichende
Quantum an Vorsicht walten zu lassen, um ihn zu verhin-
dern. Abu Omar nahm meine Bücher, die auf der Bank ne-
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ben mir lagen, und reichte sie mir. Ich stellte keine weiteren
Fragen, und gemeinsam gingen wir zum Haupttor. Immer
hatte ich genörgelt, wie lang die Strecke zwischen dem Tor
und den Unterrichtsräumen war. Diesmal jedoch schien
der Weg über den frühmorgendlichen Platz ausgesprochen
kurz. Ich kam gern schon etwas früher, um dem grossen
Gedränge zu entkommen. Auch an diesem Tag waren noch
nicht viele Studierende da. Ich suchte nach einem bekann-
ten Gesicht, in der Hoffnung, es werde mein Verschwinden
registrieren. Auch an Arîdsch dachte ich und an ihre ständi-
gen Warnungen, ebenso an meine Oma, an ihre inständigen
Gebete und die Kerzen, die sie täglich in der Kirche r
mein Wohlergehen entzündete.
Wir überquerten den Platz, der die Englischabteilung
von der Geographie- und Geschichtsabteilung trennt, vor-
bei am Zimmer des Dekans und am Büro der Nationa-
len Studentenunion. Dann bogen wir nach links ab zum
Haupteingang. Durch das Eisentor hindurch sah ich einen
Mitsubishi mit getönten Fenstern. Er stand vor der Tür
des Fakultätsgebäudes, an dessen Wand eine Gedenktafel
prangte, die vor Jahresfrist angebracht worden war, nach-
dem der erleuchtete Gröfaz dort den Schwärendoktor
*
der
Rechte erhalten hatte. Er trug darauf Doktorhut und -um-
hang und hielt die Urkunde in der Hand. »Feder und Finte
**
haben dieselbe Mündung«, hiess es darunter.
Um nicht wahnsinnig zu werden bei den Gesängen, den
Slogans und den Gedichten, mit denen uns das Kultur- und
* Gemeint ist wohl Ehrendoktor.
** Gemeint ist wohl Flinte.
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Informationsministerium täglich bombardierte, hatte ich
mir angewöhnt, mit ihren Wörtern und Bildern zu spielen
und sie nach Lust und Laune neu zu ordnen. Ich begann mit
politischen Gesängen, die durch geringe Retuschen da und
dort viel realistischer wurden. Im Namen des Volkes und
der Nation zielte ich mit der Mündung meiner unsichtbaren
Feder und brachte die Dinge wieder ins Lot.
Haus um Haus, des Führers Besuch Haus um Haus,
der Bürger Fluch
oder
Seine Blicke uns betören – seine Hände uns zerstören
oder
Aus seiner leuchtenden Visage duftets wie aus meinem
Aasche.
Als wir bei dem Auto ankamen, sprang an der Fahrer-
seite ein Mann heraus und riss die beiden hinteren Türen
auf. Salâch machte mir ein Zeichen einzusteigen. Ich starrte
Abu Omar, der keinerlei Anstalten traf mitzukommen,
hasserfüllt an, stieg ein und setzte mich auf den rechten
Hintersitz. Salâch schloss die Tür, ging ums Auto und rich-
tete sich neben mir ein, nicht ohne sich zuvor, mit Hand-
schlag und Kuss, von Abu Omar zu verabschieden. Der
Mann, der die Tür geöffnet hatte, kehrte auf den Fahrersitz
zurück. Neben ihm nahm ein weiterer Platz, der eine Son-
nenbrille trug. Das Auto verliess die Uni Richtung Wasirîja,
vorbei an der Buchhandlung, wo ich allemal Bücher kaufte.
Gleich dahinter bogen wir nach rechts in die Muhammad-
al-Kâssim-Schnellstrasse ein und folgten dieser nach Süden
Richtung Volksstadion.
Im Radio wurden die Morgennachrichten verlesen. Von
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meiner Stirn fiel ein Schweisstropfen auf mein rechtes Bril-
lenglas – ein Hohn auf meinen Versuch, wie ein Fels zu er-
scheinen. Es war das erste Mal seit der ersten Kriegswoche,
als iranische Flugzeuge Bagdad angegriffen und Dutzende
von Bomben abgeworfen hatten, dass ich echte Panik ver-
spürte und an den Tod dachte. Die Muhammad-al-Kâssim-
Schnellstrasse führte über einen alten Friedhof, auf dem das
Grab der Sajjida Subaida liegen soll, der Ehefrau des Kalifen
Harûn al-Raschîd, vielleicht auch einer anderen Subaida aus
späterer Zeit; ausserdem dasjenige von Nâsim al-Ghasâli.
Das Bild der syrischen Schauspielerin, die in der Harûn-
al-Raschîd-Serie die Rolle der Subaida gespielt hatte, ver-
mischte sich mit Nâsim al-Ghasâlis Stimme, die klagend
sang: Die mir das Leben bitter gemacht, die mich in Folterverliese
gebracht oben auf der Musajjib-Brück liessen sie mich allein
zurück.
Was sie wohl mit mir vorhatten? Sarmad hatte recht!
Hatte wirklich jemand einen Bericht über mich verfasst?
Hatten sie vielleicht etwas von mir aufgenommen? Einen
dieser Witze, die ich immer wieder erzählte, oder meine
Stimme, wie ich den Tikrîter Dialekt des Führers nachäffte.
Hätte ich doch auf meine Oma hören sollen?
»Halt draussen den Mund, mein Junge«, sagte sie im-
mer. »Was soll ich denn tun, wenn du nicht mehr da bist?
Dann kann ich doch nur noch vor Kummer sterben. Hüte
deine Zunge, sonst schneiden sie sie dir ab. Die da fürchten
Gott nicht.«
Salâch unterbrach die grossmütterliche Stimme und ant-
wortete spöttisch auf die Fragen, die ich mir gestellt hatte.
Er schien zu wissen, was mir durch den Sinn ging.

Sinan Antoon
Irakische Rhapsodie

Roman

Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich und Jinan Fierz


Hardcover, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85787-402-4
Seiten 133
Erschienen Februar 2009
€ 17.50 / Fr. 29.50

In der Direktion der Staatssicherheit wird ein Manuskript gefunden, das ein Gefängnisinsasse in einer Art Geheimschrift verfasst hat. Ein Parteigenosse erhält den Auftrag, den verdächtigen Text lesbar zu machen. Lange hat Furât, der Verfasser des Manuskripts, Anglistikstudent und angehender Schriftsteller, gezögert, bevor er die weissen Blätter, die ihm ein Mitinsasse heimlich zugesteckt hatte, zu füllen begann. Ein gefährliches Unterfangen. Das Land befindet sich im Krieg, das totalitäre Regime, an dessen Spitze der »Grösste Führer aller Zeiten« steht, duldet keinerlei Abweichung. Im Gefängnis ist Furât Folter und Demütigungen ausgesetzt. Die weissen Blätter geben ihm ein Stück Freiheit zurück.

In faszinierendem Wechsel zwischen Erinnerung und Gegenwart, Reflexion, Angst- und Wunschträumen schildert der junge Mann das Leben der Studenten mit seinen abstrusen Verordnungen und Verboten, der permanenten Überwachung und Indoktrination durch die »baathistische Absurditätspartei«, den aufgezwungenen Massenveranstaltungen, aber auch die glücklichen Momente mit seiner Geliebten Arîdsch und seiner Grossmutter – zwei nicht konformen Frauen, die ganz entscheidend zu seinem Durchhalten beitragen.

Schreiben als Widerstand: Mit der Irakischen Rhapsodie ist Sinan Antoon ein eindrucksvolles, poetisches Debüt gelungen.

Pressestimmen

Sinan Antoon ist ein kunstvoll nüchternes, von Wogen schwarzen Humors durchzogenes Porträt seines Heimatlandes zur Zeit des ersten Golfkriegs gelungen.
— Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der irakisch-amerikanische Autor Sinan Antoon hat mit der Irakischen Rhapsodie einen eindringlichen Bericht über die Allgegenwart der Kontrolle und die Mobilisierung der Massen in der Ära Saddam Hussains geschrieben.
— Die Presse am Sonntag
Einer der wichtigsten Irakischen und arabischen Romane, die in jüngster Zeit veröffentlicht wurden.
— Al-Hayat, London