Axelle Kabou: Weder arm noch ohnmächtig
Eine Streitschrift gegen schwarze Eliten und weisse Helfer

Aus dem Französischen von Monika Brüninghaus und Regula Renschler

In ihrer provozierenden Analyse rechnet die Kamerunerin Axelle Kabou mit den afrikanischen Eliten ab – und mit einer Haltung, die mehr als vierzig Jahre nach der Unabhängigkeit immer noch alle Schuld am Elend Afrikas der Sklaverei und dem Kolonialismus zuweist. Ihre brisante Hauptthese: »Afrika will sich nicht entwickeln.«

Mit Blick auf Asien, das es geschafft habe, aus der Abhängigkeit vom Westen herauszukommen, meint die Autorin, es sei höchste Zeit, dass Afrika sich für seine Geschichte selbst verantwortlich fühle und sein Schicksal in die eigenen Hände nehme. Afrika sei nämlich »weder arm noch ohnmächtig«.


Pressestimmen

»Ein Dokument neuer afrikanischer Selbstkritik, die womöglich mehr bringt als weitere Entwicklungshilfemillionen.«

Der Spiegel

«Axelle Kabou will die Afrikaner nicht verdammen, sondern wachrütteln. Sie sollen die 'unerträgliche Mittelmässigkeit' abstreifen und ihr Schicksal selber in die Hand nehmen.«

Die Zeit

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Lenos Pocket 124

5., aktualisierte Auflage 2009

260 Seiten, broschiert

€ 14.50, sFr. 21.80

ISBN 978 3 85787 724 7

E-Book

€ 12.99

ISBN 978 3 85787 921 0

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