Regula Renschler: Vor Ort

Reportagen und Berichte aus fünf Jahrzehnten

Mit einem Vorwort von Jakob Tanner


Sie war die erste Frau in der Redaktion des Zürcher Tages-Anzeigers, die erste Auslandredaktorin der Schweiz. Die Journalistin Regula Renschler war in der publizistischen Szene der Schweiz eine prägende Figur und als solche auch eine Vorreiterin für die Chancengleichheit der Frauen. Ihre Themen umfassten ein breites Spektrum: die neue Dritte Welt und den Postkolonialismus, den Rassismus in den USA und den Clash der Kulturen, die Diskriminierung von Frauen und Minderheiten, auch in der Schweiz und Europa. Sie war vor Ort, als Kennedy ermordet wurde, sie schrieb über den Krieg in Biafra und war in Moçambique, Angola und Guinea-Bissau, als die portugiesischen Kolonien unabhängig wurden. Sie dokumentierte den Jurakonflikt, berichtete über den Prager Frühling und löste mit israelkritischen Kommentaren 1970 eine Polemik aus. In Timbuktu sprach sie mit den Bibliothekaren der legendären Stadt und den Tuareg in der Wüste.


Die Schwerpunkte ihrer Reportagen und Analysen lagen beim Alltag der Menschen, die nicht zu den Eliten gehören, und bei deren Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit. Ihnen wollte Regula Renschler eine Stimme geben. Davon zeugt eine Auswahl ihrer Texte in diesem Buch.

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224 Seiten, broschiert
€ 18.–, sFr. 19.80
ISBN 978 3 85787 464 2

E-Book

€ 12.99

ISBN 978 3 85787 932 6

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