LENOS
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Lenos Verlag
Anja Schmitter
Leoparda
Roman
Die Autorin dankt allen, die dieses Werk durch ihre wertvolle Un-
terstützung möglich machten. Besonderen Dank an Ruth, Sophia,
Noëlle, Leticia, Lucia und das ganze Verlagsteam von Lenos.
Erste Auflage 2022
Copyright © 2022 by Lenos Verlag, Basel
Alle Rechte vorbehalten
Satz: Lenos Verlag, Basel
Grakdesign: Sophia Becker
Illustration 4. Umschlagseite: Noëlle Gogniat
Printed in Germany
ISBN 978 3 03925 025 7
Für meine Familie und Freunde
Für Daisy und ihre verwilderte Schwester
Who is
And who was
And who is to come
Teil 1
Die Liebe
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Über dem Lochergut kreisten wen. Sie stiegen vor
der sandfarbenen Fassade des Hochhauses empor in den
blendend weissen Himmel, standen dann einen Augen-
blick still im Zenit als ügellose schwarze Sicheln. Und
liessen sich wieder fallen. Und atterten und kreischten.
Es war aussergewöhnlich warm für Januar, vermutlich
dachten die Vögel, es würde bald Frühling.
Kleo stand am Fenster und betrachtete den grauen
Topf, der auf dem Fensterbrett stand. Darin war eine
braune Knolle, aus der etwas Hellgrünes, Fleischiges
herausschoss. Jedes Jahr schenkte ihr Ernst eine Amaryl-
lis zum Geburtstag. Jedes Jahr mit den Worten: Wenn
du ihr gut schaust, ist sie mehrjährig. Kleo gab sich
Mühe, doch die Panzen blühten jeweils nur einmal
und mussten dann entsorgt werden. Sie nahm das halb-
volle Wasserglas vom Schreibtisch und schüttete den In-
halt über die Knolle.
Am Vorabend hatten sie in Kleos Lieblingsrestaurant
gefeiert. Ernst, Mutter, Vater und Kleo. Die Eltern
hatten sich herausgeputzt, der Vater trug ein kariertes
Hemd und die Mutter Lippenstift. Kleo ekelte sich vor
dem Lippenstiftabdruck am Weinglas ihrer Mutter und
versuchte, ihn zu ignorieren, aber ihr Blick blieb im-
mer wieder daran haften. Der Fleck war dunkelrot und
schmierig.
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Ernst hatte sich für die zukünftigen Schwiegereltern
rasiert. Er sah jünger aus ohne Dreitagebart, fast etwas
jungenhaft, wie der Sänger einer Boygroup. Während
des ganzen Abends lag seine Hand auf Kleos Ober-
schenkel, und wenn sie etwas sagte, trommelte er zärt-
lich, ihre Worte bestätigend, mit den Fingerkuppen.
Der Vater hatte sich auch frisch rasiert und sich dabei
am Hals geschnitten. Man sah den Schnitt kaum, doch
der Vater hatte bereits beim Apéro lachend darauf hin-
gewiesen mit der Bemerkung, dass seine Augen immer
schlechter würden. Er war fröhlich, goss ständig Wein in
alle Gläser, auch in die vollen, und die Mutter strahlte.
Unser Kleines ist nun schon ein Vierteljahrhundert alt,
sagte sie, und ihre Augen leuchteten stolz. Ich erinnere
mich an deine Geburt, als wäre es gestern gewesen. Der
schönste Tag meines Lebens. Weisst du noch, Paul, rich-
tete sie sich an den Vater, wie wir das kleine Ding in
den Armen hielten? Der Vater nickte bedeutsam in die
Runde, sein Blick blieb auf Kleo ruhen, wie könnte ich
das vergessen. Er seufzte und Ernst kicherte.
Du warst so klein, so winzig. Die Mutter deutete
an, wie sie ein Baby auf dem Arm hielt, und wiegte es
hin und her. Und jetzt bist du plötzlich so erwachsen!
Mutters Augen waren feucht und glänzten, vermutlich
würde sie bald weinen. Kleo blickte sich zu den Neben-
tischen um. Weine nicht!, zischte sie, doch die Mutter
hörte sie nicht. So erwachsen, wiederholte sie, und Trä-
nen perlten aus ihren Augen, vereinten sich mit Wim-
perntusche und ossen dunkel über ihre Wangen.
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Als Kleo in der Nacht nach der kleinen Geburtstagsfeier
neben Ernst im Bett lag, war sie schlaflos. Das Mond-
licht drängte durch die Spalten der Rollläden und be-
strich alles im Raum mit einem bleichen Schein. Ein
silberner Speichelfaden lief aus Ernsts halbgeöneten
Lippen, Kleo konnte es genau erkennen. Er schnarchte
leise. Sie drehte sich weg und schloss die Augen. Sie sass
am Tisch, inmitten ihrer Lieben, strahlte, zeigte ihre
Zähne und stiess an, auf ihre Geburt, das Vierteljahr-
hundert, das Glück und so weiter. Die Gläser klirrten,
prost, auf dich, die Mutter lachte, und Ernsts Schnar-
chen p an Kleos Ohr. Es p in einem zuverlässigen
Rhythmus, leise, sanft. Mit einem Ächzen drehte sich
Kleo um, starrte auf das schlafende, glattrasierte Ge-
sicht mit dem halbgeöneten Mund. Sie knute Ernst,
einmal normal und einmal fest, aber er wachte nicht
auf.
Am Morgen, es war ein Sonntag, sassen Kleo und Ernst
zusammen in der kleinen Küche und brunchten. Kleo
war es, als könne sie nicht aus ihrem Kopf hinaus-
schauen. Der Tag draussen war weiss.
Hast du einen Kater?, fragte Ernst.
Sie ignorierte seine Frage und rührte in der Müsli-
schale. Uhrzeigersinn. Die kleinen Flocken schwam-
men im Strudel der Milch, wurden schneller, je schnel-
ler Kleo rührte. Dann schlug der el in die andere
Richtung. Der erste Milchstrom traf auf den zweiten,
die Wellen schlugen hoch und ossen, zu einem neuen
Strom vereint, in die andere Richtung weiter.
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Hey, Ernst, sagte sie, ohne den Blick zu heben, lass
uns das Ganze nicht so eng sehen.
Was denn?, fragte er.
Sie hob den Löel. Die kleinen Haferocken trieben
weiter im Kreis.
Das mit der Beziehung.
Ach so.
Er gri zur Kanne und goss sich Kaee nach.
Willst du auch?
Sie schüttelte den Kopf. Dann schaute sie in sein Ge-
sicht. Er lachte sie liebevoll an, seine Zahnstellung war
perfekt.
Ich bin jung, sagte Kleo, weisst du. Ich brauche mehr
Abwechslung.
Ernst war fünf Jahre älter, schon dreissig, und ver-
stand das Problem gut.
Können wir machen, meinte er.
Sie einigten sich darauf, dass beide ab sofort auch an-
dere Menschen zu Dates treen durften. Und vielleicht,
wenn es sich so ergeben würde, auch zu mehr. Aber nur
mit Kondom, sagte Kleo mit erhobenem Finger. Ernst
neckte sie: Da ist er wieder, der Lehrerinnennger, und
sie lachten beide. Sie versprachen sich gegenseitig, sich
bei allen Plänen auf dem Laufenden zu halten.
Nach dem Brunch sagte Kleo zu Ernst, dass sie noch
Hausaufgaben korrigieren musste, und er verabschie-
dete sich.
Kleo nahm die Amaryllis vom Sims, stellte sie auf den
Boden und önete das Fenster. Die Möwen atterten,
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sie schrien, und es klang wie Kinderlachen. Das Treiben
amüsierte Kleo gewöhnlich, sie versuchte häug ihren
Spiralen mit dem Blick zu folgen, bis ihr schwindlig
wurde, manchmal ahmte sie auch das Kreischen nach.
Doch an diesem Tag drückte die bereits aussergewöhn-
lich starke Januarsonne durch die weisse Wolkendecke,
drückte auf den Kopf, drückte in die Augen, blendete.
Sie schloss das Fenster, liess den Rollladen bis auf halbe
Höhe herunter und setzte sich auf die Couch am Fens-
ter.
Ernst würde keine andere Frau treen. Sie war sein
Ein und Alles, das zeigte er ihr deutlich und unver-
ändert seit sechs Jahren. Er lachte über all ihre Witze,
bewunderte ihren Verstand, ihr Aussehen, die er beide
scharf nannte. Und ihr Haar. Niemand hat so schönes
goldenes Haar wie du. Er liebte sogar ihre schiefe Zahn-
stellung und neckte Kleo, bis sie die Lippen hob und
ihm lachend die Zähne zeigte, was sie sonst nie freiwil-
lig tat. Ich liebe dein Raubtiergebiss, sagte er dann, und
Kleo versuchte ihn zu beissen.
Ausserdem gab er ihr immer recht. Kleo konnte aus
dem Nichts Streit mit ihm anfangen, und wenn sie spä-
ter darüber redeten und Kleo ihm sagte, Ernst, du hast
das und das gemacht, dann meinte er immer: Tut mir
leid, Baby, du hast recht. Du hast recht, Baby, hatte er
gesagt, als sie die Beziehung önete. Wenn du mehr Ab-
wechslung brauchst, dann machen wir das. Ernst wollte
nur sie und fertig.
Kleo erhob sich, ging ins Bad, wühlte dort eine Weile
in einer Kiste mit Kosmetikartikeln herum, bis sie einen
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Lippenstift hervorzog. Sie musste ihn voll aufdrehen,
nur noch ein kleiner Stummel war da. Etwas zwischen
Pink und Rot. Sie schmierte den Stummel über die
Unterlippe, rieb dann die Unterlippe an der Oberlippe
und verfeinerte mit dem Finger den Amorbogen, bis die
Farbe perfekt sass. Sie küsste ein paarmal in die Luft.
Dann beugte sie sich vor und küsste ihr Spiegelbild. Als
sie den Abdruck am unteren Spiegelrand betrachtete, lä-
chelte sie zufrieden. Sie ging zurück ins Wohnzimmer,
holte die Schultasche hervor und begann die Aufsätze
ihrer Schüler zu korrigieren.
Später probierte Kleo ihre alten Partyoutts an, glit-
zernde und samtene Kleider, die sie schon lange nicht
mehr getragen hatte. Am schönsten war der schillernde
Overall er war ihr früher immer etwas zu gross ge-
wesen, nun sass er wie eine zweite Haut. Kleo bewegte
sich, drehte sich und beobachtete im Spiegel, wie ihre
Glieder den elastischen Sto dehnten und ihre Mus-
keln sich spannten. Sie hörte Musik, spazierte durch die
Wohnung, der alte Parkettboden knarrte laut bei jedem
Schritt. Jedes Mal, wenn sie an einem Spiegel vorbei-
kam, zwinkerte sie sich zu, verzog dann den Mund und
lachte über sich selbst.
Dabei bekam sie plötzlich Lust zu rauchen, so wie
früher. Es war jahrelang ihre schlechte Angewohnheit
gewesen, die sie aber aufgegeben hatte, weil es anschei-
nend die Zähne gelb machte. In einer Handtasche fand
sie schliesslich eine alte Schachtel Zigaretten. Sie setzte
sich auf den Fenstersims, liess ein Bein in die Tiefe
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baumeln und rauchte. Der alte Tabak schmeckte eklig,
trotzdem fühlte es sich gut an, den Rauch auszublasen
und die Asche in die Luft zu schnippen.
Unten ging eine Nachbarin vorbei. Es war die alte
Frau, die ein Stockwerk unter Kleo wohnte, sie kreuzten
sich manchmal im Treppenhaus. Die Frau hatte Haar-
ausfall, Kleo konnte die kahle Stelle am Hinterkopf
genau erkennen. Als hätte sie den Blick gespürt, blieb
die alte Frau plötzlich stehen und starrte nach oben. Sie
fuchtelte mit der Hand und rief etwas. Kleo verstand
nicht, was die Frau sagte. Sie winkte ihr zu, drückte die
Zigarette aus, stieg vom Sims und schloss das Fenster.
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An einem Wochenende im Februar führte die Leh-
rerschaft von Kleos Sekundarschule einen Teamevent
durch. Lange wurde im Lehrerzimmer debattiert, ob es
nicht zu früh sei, in die Berge zu fahren. Doch in diesem
Jahr war der Winter besonders frühlingshaft warm, und
der Schnee war bereits landesweit bis auf fast 1800 Me-
ter Höhe weggeschmolzen. Zudem war für jenes Wo-
chenende Sonne angesagt, und mit gutem Schuhwerk
wäre auch der Schneematsch an den schattigen Berg-
anken kein Problem. Es gibt keine schlechten Bedin-
gungen, sagte der Schulleiter, nur schlechte Ausrüstung.
Besammlung war um sieben Uhr früh beim Haupt-
bahnhof. Kleo war noch früher unterwegs, kurz nach
sechs, denn Kleo hatte allein mit der Möglichkeit, zu
spät zu kommen, ein Problem. Sie durchquerte die
grosse Bahnhofshalle, ging unter dem dicken Schutz-
engel, der friedlich an der Decke hing, durch, als sie
plötzlich stolperte und hinel. Ein paar betrunkene Ju-
gendliche, die auf den Bänken in der Halle herumsas-
sen, zeigten mit dem Finger auf sie und lachten. Kleo
beachtete sie nicht, richtete sich auf, wollte weiter, aber
wieder stolperte sie über den linken Fuss: Die Schuh-
sohle hatte sich gelöst. Sie appte bei jedem Schritt auf
und ab wie eine leckende Zunge, und das vertrocknete
Material unter der Sohle bröckelte zu Boden. Der Wan-
derschuh war im Arsch.
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Sofort dachte Kleo an Ernst. Ernst hatte kleine Füsse
und Kleo ziemlich grosse. Viel zu gross für eine Frau,
das sagte die Mutter ständig, von der Kleo diese Gross-
füssigkeit geerbt hatte.
Ernsts und Kleos Füsse trafen sich bei der gleichen
Nummer. Es war diese Gemeinsamkeit gewesen, die
sie vor sechs Jahren zusammengeführt hatte, als Kleo
beim Tanzen jemandem auf die Füsse getreten war, sich
entschuldigte, der Betreende sich sofort ebenfalls ent-
schuldigte tut mir leid, nein, mir tut es leid –, sich
dann beide anlachten und später im Morgengrauen
zusammen heimgingen. Kleo hastete los, Ernst wohnte
gleich hinter dem Bahnhof. Die Jugendlichen grölten,
als sie an ihnen vorbeirannte, und einer warf ihr eine
leere Bierdose hinterher.
In Ernsts Wohnung war in der Küche noch Licht, es roch
nach Zigarettenrauch und etwas Süsslichem, vermutlich
Räucherstäbchen, vielleicht hatte er auch wieder gekit.
Auf dem Tisch zwei Sektaschen, zwei halbleere Gläser,
in der Spüle Teller mit Tomatensauce. Kleo lehnte ei-
nen Moment im Türrahmen, schüttelte den Kopf und
lächelte. Dann önete sie das Fenster, liess Wasser über
die Teller laufen und löschte das Küchenlicht. Sie has-
tete weiter zum Schuhschrank im Flur und wühlte durch
Ernsts Sachen. Einen Wanderschuh hatte sie bereits ge-
funden, als sie plötzlich innehielt und horchte.
Kleo hatte angenommen, Ernst wäre aus und im-
mer noch feiern. Ihr Lieblings-
DJ legte auf in dieser
Freitagnacht, und Ernst hatte mit ihr hingehen wollen.
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Er hatte lange auf Kleos Schulleiter geschimpft und ge-
nauso lange versucht, sie umzustimmen. Baby, lass doch
mal diese Lehrer. Scheiss aufs Wandern, sag, du bist
krank. Kleo verdrehte die Augen. Geh doch allein hin,
hatte sie ihm geraten, und Ernst hatte mit den Schul-
tern gezuckt, okay, wie du meinst.
Vielleicht hatte sie etwas gehört. Vielleicht auch ge-
rochen. Jedenfalls wusste sie: Er war da. Sie schnup-
perte. Sie horchte angestrengt. Alles war ruhig. Doch
dann eine Frauenstimme. Im Schlafzimmer. Und Ernst.
Er kicherte.
Kleo krampfte zusammen. Ihr war auf einen Schlag
eiskalt. Sie hörte das Kichern, hell und fröhlich, und
ihr Körper erstarrte. Sie kauerte immer noch vor dem
Schuhschrank. Weit weg, in der Ferne, spürte sie ihre
Hände zittern. Etwas schlug wie wild an ihre Brust,
schlug an die Ohren, von innen. Und plötzlich schoss es
heiss in alle Zellen. Kleo schnellte hoch.
Ernst!, schrie sie.
Stille.
Sie stand jetzt vor der angelehnten Schlafzimmertür,
den Wanderschuh in der Hand.
Ernst!, schrie sie.
Kleo wusste nicht, ob sie die Tür aufgerissen hatte
oder nicht, doch sie sah die beiden, wie sie nackt dala-
gen. Ernst hielt die Frau an der Hüfte, ihre Gesichter
waren sich ganz nah, dann plötzlich erschrocken Kleo
zugewandt.
Ernst liess die Frau los, setzte sich auf und sagte zag-
haft: Ja?

Anja Schmitter
Leoparda

Roman

Hardcover, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-03925-025-7
Seiten 226
Erschienen 20. September 2022
€ 25.00 / Fr. 26.50

Ein skurril-phantastischer Debütroman über die Verwandlung einer jungen Frau

Kleo führt ein bürgerliches, angepasstes Leben – bis zu ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag, an dem sie beschliesst, dass sich etwas ändern muss. Während Zürich in einem apokalyptischen Hitzesommer zu schmelzen scheint, verkriecht sie sich in ihrer Wohnung und verwandelt sich langsam in ihr verwildertes Alter Ego Leoparda. Aus einem Sonnenbrand entsteht ein fleckiges Hautmuster, ihre Zähne werden immer spitzer, bald huscht sie nur noch nachts nach draussen. Als Raubkatze sucht sie die Menschen aus ihrer Vergangenheit heim: Adriano vom Tinder-Date, ihre Ex-Psychologin und beste Freundin Feli, die sie ständig belehrt, ihre Schülerinnen und Schüler, deren Teilnahmslosigkeit sie ärgert, und auch ihre Eltern, deren blankpolierte Glücksfassade endlich Risse bekommt. Leoparda teilt ihre Abenteuer auf Social Media, wo sie zum Star wird, während die alte Kleo immer mehr verschwindet.

Anja Schmitters Debütroman ist ein furioser Seiltanz zwischen Imagination und Realität. In originellen Bildern und mit gesellschaftskritischem Blick erzählt sie vom Ausbrechen aus der Normalität, von Identitätssuche und Emanzipation.

Pressestimmen

Hellwach und mit beissender Tiefenschärfe erzählt Anja Schmitter von den Verheerungen der Gegenwart: Utopie und Dystopie zugleich, hält »Leoparda« uns den Spiegel vor.
— Ruth Schweikert

Termine