LENOS

Yves Laplace
Ein vorbildlicher Mann

Roman

Aus dem Französischen von Markus Hediger
Mit einem Nachwort von Jürg Altwegg


Paperback
ISBN 978-3-85787-232-7
Seiten 271
Erschienen 1994
€ 27.90 / Fr. 38.00

Ausgaben
Paperback (1994)

Yves Laplace’ vielbeachteter dritter Roman geht auf eine Zeitungsmeldung zurück: Ein Mann hat seine Frau nach einem heftigen Streit um eine Lappalie auf bestialische Weise umgebracht. In einem vielstimmigen Monolog wird die Geschichte des namenlosen Mannes erzählt, eines Verrückten und Verbrechers.

Pressestimmen

Die Zielgerichtetheit in der sprachlichen Umsetzung ist schlechthin grossartig. Da verbinden sich Sachkenntnis und psychologische Einsichtsfähigkeit mit einer stupenden Sprachmächtigkeit. Kann man das Schicksal einer vom Wahn verfolgten Person eindrücklicher und überzeugender in Worte fassen, als es Laplace zu leisten vermochte?
— Der Bund
Ein vorbildlicher Mann tritt uns nicht nur als spannender und unterhaltsamer Krimi um einen Voyeur, Mörder und Psychopathen entgegen, sondern als hochartifizielles Konstrukt, als Sprachexperiment in Form eines monströsen Monologs.
— Berner Zeitung
Yves Laplace schreibt ein experimentelles Theater, das an Beckett erinnert oder etwa an Thomas Bernhard.
— Gérald Froidevaux, Tages-Anzeiger
Mag das Aufgedeckte und Entlarvte in höchstem Masse schockierend wirken, so ist im Gegensatz dazu die Zielgerichtetheit in der sprachlichen Umsetzung schlechthin grossartig. Da verbinden sich Sachkenntnis und psychologische Einsichtsfähigkeit mit einer stupenden Sprachmächtigkeit, die dank der ausnehmend guten Übersetzung voll durchschlägt. Kann man das Schicksal einer vom Wahn verfolgten Person eindrücklicher und überzeugender in Worte fassen, als es Laplace zu leisten vermochte?
— Traugott Weisskopf, Der Kleine Bund
Ein vorbildlicher Mann tritt uns nicht nur als spannender und unterhaltsamer Krimi um einen Voyeur, Mörder und Psychopathen entgegen, sondern als hochartifizielles Konstrukt, als Sprachexperiment in Form eines monströsen Monologs.
— Elio Pellin, Berner Zeitung
In seinen rhetorischen Posen den Weltvernichtungsmonologen eines Thomas Bernhard verpflichtet.
— Sabine Küchler, Basler Zeitung
Eine Entdeckung!
— Franziska Schläpfer, St. Galler Tagblatt