LENOS

Blaise Cendrars
Die Prosa von der Transsibirischen Eisenbahn und der kleinen Jehanne von Frankreich

Aus dem Französischen von von Killisch-Horn, Michael


Hardcover, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85787-273-0
Seiten 80
Erschienen 1998
€ 25.90 / Fr. 35.00

Paris, 1913. In der künstlerischen Aufbruchstimmung am Vorabend des Ersten Weltkriegs, geprägt von Dichtern, Malern und Musikern wie Apollinaire, Picasso und Strawinsky, macht der 26jährige Schweizer Frédéric Louis Sauser von sich reden, der von nun an als Blaise Cendrars in die Literaturgeschichte eingehen wird.

Zusammen mit der Künstlerin Sonia Delaunay publiziert Cendrars das erste »livre simultané«: ein Buch, das keines ist, sondern ein zwei Meter langer Leporello, über dessen Fläche ein langes, ungestümes Prosagedicht und leuchtende Farbmodulationen Literatur und Malerei simultan zusammenführen. Mit dieser lyrischen Prosa steckt Cendrars bereits das Universum seines zukünftigen Schaffens ab.

Pressestimmen

Ein simultanes und assoziatives Feuerwerk aus Momentaufnahmen und Erinnerungen, eruptiven Wortausbrüchen und Dialogfraktalen, Impressionen und Bewusstseinsströmen, aus ganz nah am Gegenständlichen und ganz fern im Visionären festgemachten poetischen Wendungen eines ruhelosen Literaten, der von Anfang an die starke poetische Geste liebte.
— Hans-Jürgen Heinrichs, Süddeutsche Zeitung