LENOS

Isabelle Eberhardt
Briefe, Tagebuchblätter, Prosa

Aus dem Französischen von Giò Waeckerlin Induni
Herausgegeben von Eglal Errera


Lenos Pocket 71
Paperback
ISBN 978-3-85787-671-4
Seiten 511
Erschienen 2002
€ 19.80 / Fr. 26.80

Ausgaben
Paperback (2002)

1904 kam sie im Alter von 27 Jahren in der algerischen Wüste ums Leben: die in Genf als Tochter einer russischen Emigrantin aufgewachsene Schriftstellerin und Nomadin Isabelle Eberhardt. Die unkonventionelle Grenzgängerin zwischen den Kulturen, Sprachen und Religionen hinterliess ein umfangreiches, faszinierendes Werk: unvollendete Romanmanuskripte, Novellen, Reisenotizen, Tagebücher, Reportagen, Briefe, ein paar Zeichnungen – und eine provozierende Biographie. Anhand dieser Aufzeichnungen geht Eglal Errera den Lebensstationen der Abenteurerin nach, die den grössten Teil ihres Erwachsenenlebens – reisend und schreibend – in der Sahara verbrachte.

Pressestimmen

Ihr Leben wirkt wie ein Rausch. Die zahlreichen Landschaftseindrücke sind von sinnlicher Plastizität, ebenso die subtil beschriebenen, bizarren Begegnungen mit Nomaden, Scheichs, Heiligen und Huren.
— Frankfurter Allgemeine Zeitung
Das Schicksal dieser unermüdlich Reisenden, die zum Islam konvertierte, im Sahara-Atlas ihre Heimat fand, sich in Männerkleidung frei in der algerischen Gesellschaft bewegte und ihr Liebesleben nicht versteckte, hat nichts von seiner Faszination verloren.
— Tages-Anzeiger
Isabelle Eberhardt war eine Romantikerin der Wüste, eine konsequente Abenteurerin und begnadete Schriftstellerin.
— Hansjörg Schneider, Die Weltwoche
Sie suchte Ungebundenheit, geistige Herausforderung und durch keine bürgerlichen Umgangsformen gefilterte Direktheit.
— Rias Berlin
Exotische Landschafts- und Stimmungsbilder, ethnologische Feldstudie, intimes Tagebuch und erotische Konfession.
— Vogue
Sie war eine ruhelose Glückssucherin. Sie verachtete das Mittelmass und stürzte von Ekstasen in Depressionen. Sie lebte in Extremen, ohne Rücksicht auf Konventionen.
— Bayerisches Fernsehen