Gerold Späth: Die heile Hölle

Roman


In seinem Roman beschreibt Gerold Späth eine Familienhölle. Vier in sich geschlossene Kapitel schildern jeweils einen Tag aus dem Leben eines Mitglieds derselben Familie, der anders verläuft als alle übrigen Tage. Der Vater begeht einen sexuell motivierten Affektmord, die Mutter besinnt sich ihrer lange unterdrückten lesbischen Neigung, die Schwiegertochter gibt sich einem Callboy hin, der Sohn begeht Selbstmord.

Mit der ihm eigenen sprachlichen Präzision deckt Späth den Abgrund unter der Oberfläche eines scheinbar geordneten bürgerlichen Lebens auf, die verborgenen Ängste, die uneingestandenen Wünsche und Begierden. Indem er die Einheit von Ort, Zeit und Person zu wahren versteht, vermag er am Modell dieser Familie die bis ins Tragische gesteigerte Entfremdung in den zwischenmenschlichen Beziehungen sichtbar zu machen.

 

Pressestimme

»Die grässlichen Geschichten sind, so grotesk das sein mag, zugleich von erbarmungsloser Komik. Die akribisch genaue Schilderung der Ereignisse bringt das Lächerliche wie von selbst mit. Das Leiden darunter sitzt tief.«

Die Weltwoche


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258 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 19.50, sFr. 29.50
ISBN 978 3 85787 408 6

E-Book

€ 14.99

ISBN 978 3 85787 950 0

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