Annemarie Schwarzenbach: Lyrische Novelle
Herausgegeben und mit einem Essay versehen von Roger Perret

Die im Frühling 1933 erstmals erschienene Lyrische Novelle stand im Schatten von Hitlers kurz zuvor erfolgter Machtergreifung. Die Aufnahme und Verbreitung des Buches wurde dadurch stark erschwert.

Aber schon damals rühmte die Kritik die Musikalität und moderne Sachlichkeit der Sprache. Noch stärker als in jener Zeit zieht der Text heute eine besondere Aufmerksamkeit auf sich: als eine frühe literarische Darstellung von lesbischer Liebe. Das Buch erzählt zwar von der unglücklichen Liebe eines Mannes zu einer Frau. Doch die Autorin bekannte nach der Veröffentlichung: Zum besseren Verständnis der Geschichte »hätte man eingestehen müssen«, dass der Held »kein Jüngling, sondern ein Mädchen« sei.

 

Pressestimme

»Das Werk trägt das Gesicht seiner Zeit, doch es ist ein so zartes, stummes und verhülltes, dass man die Person hinter der Maske nur undeutlich ausnehmen kann. Eine Maske ist nämlich in Wahrheit dieses Gesicht, weil der Held eine Heldin ist, die sich als solche nicht zu erkennen geben will. Die Heldin liebt eine Frau …«

Frankfurter Allgemeine Zeitung


Mehr Informationen zu Annemarie Schwarzenbach in unserem Autorenverzeichnis.


___


148 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag

€ 14.90, sFr. 22.–

ISBN 978 3 85787 391 1 (Sonderedition)

148 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag

€ 16.95, sFr. 32.–

ISBN 978 3 85787 173 3

Lenos Pocket 53

147 Seiten, broschiert

€ 10.70, sFr. 16.–

ISBN 978 3 85787 653 0

E-Book
€ 9.49
ISBN 978 3 85787 545 8 (EPUB)
ISBN 978 3 85787 546 5 (Mobipocket)

Download


» Bestellen


» Zurück