Blaise Cendrars: Rhapsodie der Nacht

Aus dem Französischen von Giò Waeckerlin Induni



Im Mittelpunkt dieses Romans stehen Cendrars’ Begeisterung für die Aviatik und seine Reisen nach Brasilien, wo er sich in den Jahren zwischen 1924 und 1928 längere Zeit aufhielt und als herausragender Vertreter der neuen französischen Poesie gefeiert wurde. Die brasilianischen Erfahrungen prägen denn den Roman auf vielfältige Weise.

So glaubt er als überzeugter Frankophiler am Himmel eine Sternkonstellation beobachten zu können, die in ihren Umrissen dem Eiffelturm gleicht. Auf seine Schreiben an wissenschaftliche Gremien in Paris hat er aber nie eine Antwort erhalten. So wie der Eiffelturm plötzlich am Himmel auftauchen kann, scheint in diesem Roman alles in Bewegung. Wer immer es kann, hebt sich nämlich in die Lüfte, am eindrücklichsten tun dies die Heiligen der Kirchengeschichte.

Cendrars erzählt nicht nur von waghalsigen Aviatikern und Heiligen, sondern auch von aussergewöhnlichen Menschen, denen er als Autor begegnet ist. In diesen vielen kleinen und grossen Geschichten entfaltet er ein höchst eindrückliches Panorama einer Welt, die mit dem Zweiten Weltkrieg unwiderruflich verlorengegangen ist.

»Die Ungeheuerlichkeit der Lebensvielfalt zwischen Glücksrausch und Unrat, Faszination und giftgreller Verwundbarkeit, Vitalität und Angst bündelt der Autor hier noch einmal, voll Lust am Fiebrigen, Sinnentrunkenen, Obszönen der nie ausgeschöpften, rauschhaft erlebten Realität.«

Österreichischer Rundfunk

»Ein atemberaubendes Buch, das Reisen durch die Welt und die Seele brillant verbindet und Realität und Fiktion gekonnt vermischt.«

Zeitlupe

 

Mehr Informationen zu Blaise Cendrars in unserem Autorenverzeichnis.

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507 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 25.–, sFr. 44.–
ISBN 978 3 85787 383 6

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