Blaise Cendrars: Die Prosa von der Transsibirischen Eisenbahn

Paris, 1913. In der künstlerischen Aufbruchstimmung am Vorabend des Ersten Weltkriegs, geprägt von Dichtern, Malern und Musikern wie Apollinaire, Picasso und Strawinsky, macht der 26jährige Schweizer Frédéric Louis Sauser von sich reden, der von nun an als Blaise Cendrars in die Literaturgeschichte eingehen wird.

Zusammen mit der Künstlerin Sonia Delaunay publiziert Cendrars das erste »livre simultané«: ein Buch, das keines ist, sondern ein zwei Meter langer Leporello, über dessen Fläche ein langes, ungestümes Prosagedicht und leuchtende Farbmodulationen Literatur und Malerei simultan zusammenführen. Mit dieser lyrischen Prosa steckt Cendrars bereits das Universum seines zukünftigen Schaffens ab.


Mehr Informationen zu Blaise Cendras in unserem Autorenverzeichnis.


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Aus dem Franz. von Michael v. Killisch-Horn
Zweisprachige Ausgabe mit einem Faksimile des vierfarbigen Original-Leporellos.
1998, 78 Seiten, gebunden.
CHF 35.-/EUR 18.90


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