Nicolas Bouvier: Skorpionfisch

Aus dem Französischen übersetzt und mit einem Anhang versehen von Stefan Zweifel


Im Anschluss an die Reise von Genf nach Afghanistan (Die Erfahrung der Welt) durchquert Nicolas Bouvier in seinem Fiat Topolino den indischen Subkontinent und lässt sich im März 1955 vorübergehend auf Ceylon nieder. Unverhofft wird die Etappe zum Moment des Innehaltens. Er ist einsam und geschwächt, zudem träge vom feuchtheissen Klima der Insel, doch seine Sinne für die Wahrnehmung der Umgebung sind geschärft: Die Reise wird zur geistigen Gratwanderung eines Mannes, der – hin- und hergeworfen zwischen Faszination und Schrecken – die magischen Phänomene der Schatten- und Insektenwelt Ceylons zu erfassen sucht. In der lichtdurchfluteten Sprache Bouviers verwandelt sich die tropisch-dumpfe Schwere in ein schillerndes Wunder.
Skorpionfisch ist die fesselnde Auseinandersetzung eines weitgereisten, scharfsinnigen Schriftstellers mit den Grundsätzen menschlichen Daseins, eine »Meditation über unsere Wahrnehmung der Welt« (The New York Times).
Neue Dokumente, Briefe und Fotos geben unerwartete Einblicke in die Entstehung dieser hochverdichteten Prosa: Das verlangt auch nach einer neuen Übersetzung.

 

Pressestimme

»Magisch, wie Bouvier sich der Fremde, auch in sich selbst, ausliefert. Er findet eine so klare und durchlässige, zugleich poetische Sprache, dass man denkt: Eindrücklicher wurde aus den Niederungen der Erfahrung von Fremde nie berichtet.«
Roger Willemsen

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232 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 26.–, sFr. 32.50
ISBN 978 3 85787 418 5

Lenos Pocket 147

232 Seiten, broschiert

€ 14.50, sFr. 18.–

ISBN 978 3 85787 747 6

E-Book

€ 12.99

ISBN 978 3 85787 503 8 (EPUB)

ISBN 978 3 85787 504 5 (Mobipocket)

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