Mahi Binebine: Der Himmel gibt, der Himmel nimmt

Roman aus Marokko

Aus dem Französischen von Hilde Fieguth

Mimûn, genannt Krümelchen, wurde in der Medina von Marrakesch geboren und überflügelt seine fünf Geschwister schon als Säugling in der Kunst des Bettelns: An arme Frauen vermietet, beschert er seiner Familie ein florierendes Geschäft. Doch das Talent wird ihm bald zum Verhängnis, denn seine Mutter unternimmt alles, um das rentable Baby am Wachsen zu hindern. Körperlich verkümmert, findet Mimûn immer neue Wege, sich als Attraktion zu inszenieren und den Leuten Staunen, Mitleid und Geld zu entlocken. Als er bei einem spanischen Professor heimlich lesen und schreiben lernt, eröffnen ihm die Bücher eine neue Welt. Sein Blick auf das Leben verändert sich radikal. Mit der ersten Liebe gelingt ihm schliesslich die Emanzipation von der Mutter.


Mahi Binebines wunderbare Entwicklungsgeschichte gibt den Vergessenen dieser Welt eine Stimme. Sie beleuchtet die allzu bekannte, tragische Situation vieler Kinder in Armut aus einer Perspektive, deren Humor und Menschlichkeit überraschen. Sie ist kein Abgesang, sondern eine Hymne auf das Leben, die Bildung und die Poesie.

 

Pressestimme


»Ein Kleinod des schwarzen Humors, eine Hymne auf die Kraft des Lebens.«

Libération

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216 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 21.90, sFr. 27.50
ISBN 978 3 85787 466 6

E-Book

€ 15.99

ISBN 978 3 85787 951 7

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