Kaouther Adimi: Steine in meiner Hand

Roman

Aus dem Französischen von Regina Keil-Sagawe

Aufgewachsen in Algier, baut sich die junge Erzählerin in Paris ein eigenständiges Leben auf. Als anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester ein Besuch in der Heimat bevorsteht, wird sie von ihrer Vergangenheit, den Erwartungen der Familie und ihren eigenen Ängsten und Fragen an die Zukunft eingeholt. Klug und bisweilen schwankend zwischen Nostalgie und frechem Witz durchleuchtet sie ihre traditionelle Erziehung ebenso wie ihre Freuden und Leiden in der europäischen Grossstadt. Vor allem aber macht ihr das halbfreiwillige Singledasein als Dreissigjährige zu schaffen.

In ihrem zweiten Roman beobachtet Kaouther Adimi den Balanceakt einer jungen Frau, die ihre Identität zwischen unterschiedlichen Welten und Lebensentwürfen sucht. Wunderbar selbstironisch und humorvoll umkreist sie diese grossen Fragen des Lebens und lässt dabei tief in die Befindlichkeit einer ganzen Generation blicken.

Nominiert für den Prix de la littérature arabe 2016.

www.litprom.de

 

Pressestimmen

»Dieser Roman ist zuallererst eine heftige, furiose Identitätssuche … Er spürt den ambivalenten Gefühlen der Protagonistin nach – mit präzis gesetzten Beobachtungen und in einer lakonischen Sprache, die sich zwischen Spott, Ironie und Verzweiflung bewegt.«

Susanne Schanda, NZZ am Sonntag

»Adimi schreibt mit leichter Hand, bissig, witzig und poetisch.«

Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»Adimi bringt mich mit ihrem selbstironischen Blick nicht nur zum Grübeln und Aufheulen, sondern auch zum Lachen.«

Annette König, Schweizer Radio SRF

»Adimi erzählt ebenso eindringlich wie erfrischend von einer jungen Frau, die zwischen den Lebenswelten diesseits und jenseits des Mittelmeers um ihre Eigenständigkiet ringt.«

Peter Burri, Basler Zeitung

»Eine neue, herausfordernde, freche Stimme … Ein hinterhältiges, oft humorvolles Buch.«

Hansjörg Schneider, Basler Zeitung

»Adimi bringt frischen Wind, den Wind der Freiheit. Das tut unglaublich gut.«
Mohammed Aïssaoui, Le Figaro

»Feinsinnig beschreibt die Autorin das Hin- und Hergerissensein einer jungen Frau zwischen Algier und Paris.«
Raphaëlle Leyris, Le Monde

»Eine sehr persönliche, bissige und witzige Erzählung.«
Grégoire Sauvage, Radio France Internationale

»Zwischen Wut und Heimweh erzählt der zweite Roman der jungen Autorin vom Exil, von zerbrochenen Träumen und dem Preis der Freiheit.«
Sophie Joubert, L’Humanité

 

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180 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag
€ 19.90, sFr. 26.–
ISBN 978 3 85787 480 2

E-Book

€ 14.99

ISBN 978 3 85787 958 6

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